Batty stand ganz am Rand des Großen Eichenzweigs und zog das Band seiner roten Glücksbrille fest. Heute war die große Nacht; er würde endlich fliegen lernen, auch wenn seine Knie wie Wackelpudding zitterten. „Ich bin ein wildes Geschöpf der Nacht“, quiekte er und versuchte, mutig zu klingen.
Batty traute dem einfachen Flügelschlagen nicht, also hatte er sich einen „besseren“ Plan ausgedacht. Er hatte zwei riesige Ahornblätter mit klebrigem Baumharz an seine Arme geklebt. „Wissenschaft ist besser als Flattern“, verkündete er und sah dabei aus wie ein sehr verwirrter Salat.
Er nahm Anlauf und sprang ab, wobei er „Tally-ho!“ rief, sofort gefolgt von einem lauten „Oje!“. Die Blätter rissen im Wind sofort ab, und Batty fiel wie ein flauschiger Stein in Richtung Waldboden.
Boing! Er prallte von einem riesigen, leuchtend blauen Pilz ab und landete direkt vor Professor Hoot. Die alte Eule blickte über ihr Monokel herab. „Ist das eine neue Art des Fallens, junger Barnaby?“, fragte die Eule trocken.
„Ich habe nur... die Schwerkraft getestet“, log Batty und klopfte sich den Staub aus dem Fell. Genau in diesem Moment kitzelte eine flauschige Motte seine Nase, und ein gewaltiger Nieser braute sich in ihm zusammen. „Ha... ha... TSCHI!“
Die Wucht des Niesers war so stark, dass sie Batty wie eine Rakete rückwärts in die Luft katapultierte! Er sauste an den Glühwürmchen vorbei und drehte einen perfekten, unbeabsichtigten Looping, während er vor Vergnügen schrie.
Er packte mit seinen Zehen einen hohen Ast und schwang sich kopfüber zum Stillstand, außer Atem, aber grinsend. Er war zwar nicht ganz richtig geflattert, aber er flog definitiv. „Das war Absicht“, flüsterte Batty, während er zusah, wie sich die Welt drehte.