Batty drückte mit beiden Flügeln gegen den schweren Messinggriff. Die winzige Tür knarrte leise, als warmes, goldenes Licht in den dunklen Höhlentunnel strömte. Es roch herrlich seltsam – nach Pfefferminztee und staubigem altem Papier.
Drinnen war ein gemütlicher, in die Erde gegrabener Raum, der bis unter die Decke mit Bergen seltsamer Schätze gefüllt war. Es gab Berge aus einzelnen bunten Socken, Türme aus Tennisbällen und einen Hügel, der ganz aus glänzenden Hausschlüsseln bestand. Batty klappte vor Staunen der Mund auf.
Plötzlich wackelte ein Haufen karierter Socken, und ein kleiner Maulwurf mit dicker Brille und einem Bergmannshelm schlüpfte heraus. „Wir haben geschlossen!“, brummte der Maulwurf und blinzelte Batty an. „Das Fundbüro für verlorene Menschendinge öffnet erst im Morgengrauen.“
Batty rückte höflich seine Fliegerbrille zurecht. „Ich bin kein Kunde, Sir. Ich bin Batty der Entdecker, und ich habe mich ein bisschen verflogen.“ Der Maulwurf, der Mortimer hieß, blickte nun etwas freundlicher. „Ah, ein Flieger. Ihr seid in Tunneln einfach hoffnungslos“, kicherte er.
Mortimer beschloss, Batty sein liebstes Fundstück zu zeigen. Er hielt eine leuchtend rosa Plastik-Frisbeescheibe hoch. „Das hier ist der Essteller eines Riesen“, erklärte Mortimer ernst. Batty nickte ehrfürchtig und tippte mit seiner Kralle dagegen. „Faszinierende Wissenschaft“, pflichtete Batty ihm bei.
Um Batty nach Hause zu bringen, Mortimer zeigte auf ein großes, glattes Rohr mit der Aufschrift ‚Die Express-Rutsche‘. „Es führt direkt zur Oberfläche, aber es ist ein bisschen schnell“, warnte der Maulwurf. Batty salutierte tapfer. „Geschwindigkeit ist mein zweiter Vorname!“, flunkerte er.
Wusch! Batty schoss aus dem Rohr und landete mit einem leisen *Plopp* direkt in seinem Heimatbaum, mit einer verirrten Socke auf dem Kopf, die wie eine Mütze aussah. Professor Hoot blickte von seinem Ast herab. „Wie ich sehe, hast du ein Souvenir gefunden“, huupte die Eule leise.