Batty bewunderte sein Spiegelbild in einem Tautropfen und drehte seinen Kopf von einer Seite zur anderen, um die gestreifte Socke zu präsentieren, die immer noch auf seinem linken Ohr thronte. „Das ist nicht nur eine Socke“, verkündete Batty dem stillen Wald. „Es ist eine Krone der Wärme! Ich bin der König der Gemütlichkeit.“
Er blickte hinüber zu Professor Hoot, der auf einem Ast in der Nähe schlummerte und seine Federn gegen die kühle Brise aufgeplustert hatte. Batty spürte einen Anflug von Großzügigkeit. „Ein König muss sich um seine Untertanen kümmern“, flüsterte er. „Der Professor braucht auch einen Hut!“
Batty sauste zum Waldboden hinunter, um nach Vorräten zu suchen. Er fand ein glänzendes rotes Bonbonpapier und ein großes, schalenförmiges Eichelhütchen. „Zu knisterig“, murmelte er und warf das Papier beiseite, bevor er ein perfekt eingerolltes, getrocknetes Ahornblatt entdeckte.
Er flog so leise wie ein Schatten (zumindest dachte er das) und schwebte direkt über der schlafenden Eule. Vorsichtig ließ er das knusprige Blatt auf Professor Hoots Kopf herabsinken. *Knack-raschel!* Das Blatt machte ein lautes Geräusch, als es die Ohren der Eule berührte.
Plötzlich fegte ein Windstoß durch den Baum! Er weckte die Eule zwar nicht auf, aber er wehte die gestreifte Socke direkt von Battys Kopf. „Meine Krone!“, kreischte Batty, ließ das Blatt fallen und jagte seinem kostbaren Schatz hinterher, der in der Dunkelheit davonflatterte.
Die Socke schwebte tief, tief, tief hinunter, bis sie sanft auf dem Schwanz eines Opossum-Babys landete, das an einem unteren Ast hing. Das kleine Opossum quiekte überrascht und wackelte dann rückwärts, bis die Socke es wie ein warmer, bunter Schlafsack einhüllte.
Batty landete neben dem Opossum und seufzte, als er sah, wie glücklich das kleine Tierchen aussah. Er rückte seine Fliegerbrille zurecht und lächelte. „Behalt sie ruhig, Bürger“, sagte Batty heldenhaft. „Ein Held zu sein ist sowieso viel besser, als ein König zu sein.“