Kai schaute auf seine leuchtende Armbanduhr, die laut piepte. „Ein Schatten-Kobold versteckt sich im Park!“, flüsterte er sich selbst zu. Er schlich an den leuchtenden Neon-Bäumen vorbei und hielt sein Laserlicht-Netz bereit, um das listige Wesen zu fangen.
Plötzlich sauste eine dunkle, flauschige Wolke wie ein Rennwagen an ihm vorbei! Kai sprang, um sie zu fangen, aber er verfehlte sie. Aus dem Nichts versperrte eine Wolke aus rosa Glitzer dem Kobold den Weg.
„Ich hab ihn!“, rief ein Mädchen namens Luna und wirbelte ihren Mikrofon-Stab. „Hey, ich hab ihn zuerst gesehen!“, stritt Kai und versuchte, wieder Atem zu holen. Während sie mit Streiten beschäftigt waren, kicherte der Kobold und flitzte direkt in eine riesige digitale Werbetafel.
Die Werbetafel flackerte und wurde hellgrün. Ein Junge namens Jax rutschte an einem Draht von der Oberseite des Bildschirms herunter und tippte auf sein Tablet. „Ihr zwei seid zu laut“, sagte Jax cool. „Ich habe ihn digital aufgespürt.“
Die drei Jäger umzingelten die Werbetafel, bereit, das Monster zu fangen. Doch plötzlich hüpfte der Schatten-Kobold heraus und fing an, mit den Füßen zu tippen. Er wollte sie nicht erschrecken; er wollte tanzen!
„Es ist kein böses Monster“, staunte Luna und klatschte in die Hände. „Es ist nur ein einsames Rhythmus-Irrlicht, das einen Partner sucht!“ Anstatt ihre Netze zu benutzen, beschlossen Kai, Luna und Jax, eine Show aufzuführen.
Die drei neuen Freunde tanzten perfekt zum Takt, und das Irrlicht färbte sich vor Glück strahlend gold. „Wir sind ein ziemlich gutes Team“, lächelte Kai. Die Neon-Stadt war sicher und viel flippiger!