Der Umleitungstunnel funktionierte, und ein klarer Bach floss nun sicher an Maulwurfstadt vorbei. „Das könnte unsere neue Wasserquelle sein!“, sagte Bürgermeisterin Mabel. Die Maulwürfe füllten kleine Becher und lächelten über das frische, plätschernde Geräusch.
Bald wurde der Bach zum Abwaschplatz. Milo und Max schrubbten Schüsseln, während das Wasser wie ein freundlicher Helfer vorbeirauschte. Alle wechselten sich ab und spritzten nur ganz vorsichtig.
Eines Tages schlich Milo auf Zehenspitzen heran und sagte: „Vielleicht könnte ich ein kleines Bad nehmen.“ Er tauchte eine Pfote hinein – brrr! – und kicherte. Dann bemerkte er, dass das Wasser auf eine seltsame, höckerige Weise kräuselte.
Etwas lugte aus dem Wasser hervor: ein blasses, glitschiges Wesen mit großen Zähnen. Dann erschien noch eines … und noch eines! Max zog Milo sanft zurück, und Bürgermeisterin Mabel flüsterte: „Alle ganz ruhig zurücktreten.“
Immer mehr tauchten auf, bis es so aussah, als gäbe es hundert zahnige Besucher! Die Maulwürfe blieben zusammen und beobachteten alles aus sicherer Entfernung. „Wir brauchen einen netten, klugen Plan“, sagte Bürgermeisterin Mabel, „denn dieser Bach gehört auch jemandem … Fortsetzung folgt!“