Nachdem die Piranhas weg waren, untersuchten Milo und Max den Tunnel, aus dem das Wasser gekommen war. Es war kein gewundener, natürlicher Tunnel, wie ihn Maulwürfe graben. „Schau mal“, sagte Max und berührte die Wand, „dieses Loch geht schnurstracks nach oben, wie ein Schornstein!“
Bürgermeisterin Mabel kniff die Augen zusammen und starrte an die Tunneldecke. „Ich kenne diese Arbeit“, sagte sie mit gerunzelter Stirn. „Das war kein Unfall. Das war Bauer Fluffy von der Oberfläche!“
Bauer Fluffy war ein mürrischer Gärtner, der keine Maulwurfshügel in seinem schönen Gras mochte. Um die Maulwürfe zu vertreiben, hatte er ein tiefes Loch direkt über ihrer Stadt gegraben. Er wollte sie einfach wegschwemmen!
Er hatte einen schweren Schlauch zum Loch geschleppt und das Wasser voll aufgedreht. Tonnenweise Wasser war herabgestürzt und hatte die Tunnel gefüllt. „Er hat einen ganzen Teich hier reingeschüttet!“, rief Milo.
Dann fand Max einen Hinweis, der im Schlamm steckte – eine Fischfutterverpackung. „Er hat nicht nur Wasser reingeschüttet“, flüsterte Max. „Er hat die Piranhas mit Absicht in das Loch gesetzt, um uns zu erschrecken!“
Die Maulwürfe hatten keine Angst mehr; sie waren bereit, ihr Zuhause zu beschützen. „Wenn Bauer Fluffy glaubt, dass Wasser uns aufhält, dann kennt er keine Maulwürfe“, sagte Bürgermeisterin Mabel tapfer. „Wir sind ausgezeichnete Gräber und wir sind schlau.“
Sie mussten das Loch stopfen, bevor Bauer Fluffy den Schlauch wieder aufdrehte. Milo schnappte sich seine Schaufel und sagte: „Schicken wir das Wasser genau dorthin zurück, wo es hergekommen ist!“ ... Fortsetzung folgt!