In der großen Kiste lauschte Milo auf Schritte. Als Bauer Fluffi den Raum verließ, flüsterte Bürgermeisterin Mabel: "Jetzt graben wir – leise und gemeinsam." Max bohrte seine Krallen in die Ecke und begann einen geheimen Tunnel.
Der Tunnel führte hinter das Regal, wo ihn niemand sehen konnte. Einer nach dem anderen kletterte die Maulwurfstadt-Bande heraus und schlich auf Zehenspitzen an der Wand entlang. Milo zeigte auf die Kiste und nickte: "Wir holen uns unsere Stadt zurück."
Max und Milo schoben, während die anderen mit winzigen Seilen aus Gras zogen. Die Kiste rutschte ein kleines Stück vorwärts, dann hielt sie mit einem leisen Plumps an. "Sie ist zu groß", keuchte Milo und versuchte es noch einmal.
Bürgermeisterin Mabel faltete ihre Karte auseinander und zeichnete eine neue Linie. "Wir können sie in unseren Tunnel hinuntergleiten lassen – langsam und sicher", sagte sie. Sie schoben die Kiste zentimeterweise zum Tunneleingang, aber sie passte nicht hinein, kein kleines Stück.
Die Maulwurfstadt-Bande saß in einem Kreis und dachte angestrengt nach. "Wir brauchen die Hilfe eines Freundes", sagte Max hoffnungsvoll. In der Ferne raschelte es ganz sanft in der Nähe … und Milo lächelte, denn er wusste, wer als Nächstes kommen könnte.