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Die Neon-Stadt-Fänger

Die Neon-Stadt-Fänger

Oleksandr Gamaniukby @oleksandr
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Episode 1: Der Takt des Schatten-Kobolds

Kai schaute auf seine leuchtende Armbanduhr, die laut piepte. „Ein Schatten-Kobold versteckt sich im Park!“, flüsterte er sich selbst zu. Er schlich an den leuchtenden Neon-Bäumen vorbei und hielt sein Laserlicht-Netz bereit, um das listige Wesen zu fangen.

Plötzlich sauste eine dunkle, flauschige Wolke wie ein Rennwagen an ihm vorbei! Kai sprang, um sie zu fangen, aber er verfehlte sie. Aus dem Nichts versperrte eine Wolke aus rosa Glitzer dem Kobold den Weg.

„Ich hab ihn!“, rief ein Mädchen namens Luna und wirbelte ihren Mikrofon-Stab. „Hey, ich hab ihn zuerst gesehen!“, stritt Kai und versuchte, wieder Atem zu holen. Während sie mit Streiten beschäftigt waren, kicherte der Kobold und flitzte direkt in eine riesige digitale Werbetafel.

Die Werbetafel flackerte und wurde hellgrün. Ein Junge namens Jax rutschte an einem Draht von der Oberseite des Bildschirms herunter und tippte auf sein Tablet. „Ihr zwei seid zu laut“, sagte Jax cool. „Ich habe ihn digital aufgespürt.“

Die drei Jäger umzingelten die Werbetafel, bereit, das Monster zu fangen. Doch plötzlich hüpfte der Schatten-Kobold heraus und fing an, mit den Füßen zu tippen. Er wollte sie nicht erschrecken; er wollte tanzen!

„Es ist kein böses Monster“, staunte Luna und klatschte in die Hände. „Es ist nur ein einsames Rhythmus-Irrlicht, das einen Partner sucht!“ Anstatt ihre Netze zu benutzen, beschlossen Kai, Luna und Jax, eine Show aufzuführen.

Die drei neuen Freunde tanzten perfekt zum Takt, und das Irrlicht färbte sich vor Glück strahlend gold. „Wir sind ein ziemlich gutes Team“, lächelte Kai. Die Neon-Stadt war sicher und viel flippiger!

Episode 2: Der Farbendieb im Himmelszug

Das Team genoss eine Pause auf einem Dach und schlürfte leuchtend blaue Nudeln. Plötzlich blinkte Jaxs Tablet rot und eine Warnsirene ertönte. „Ärger an der Himmelsstation!“, verkündete Jax und schob seine Maske nach unten, um einen Schluck Limo zu trinken.

Sie eilten zum Bahnsteig, gerade als der Himmelszug ankam. Aber etwas stimmte nicht; der Zug war nicht glänzend und silbern wie sonst. Er war matt, grau und sah sehr traurig aus, wie er da über den Gleisen schwebte.

Im Inneren des Zuges wurden auch die Sitze grau! „Schaut mal dort drüben!“, rief Kai und zeigte an die Decke. Ein winziges, klotziges Wesen aus Pixeln knabberte an den bunten Lichtern.

„Das ist ein Pixel-Pinch!“, erklärte Jax und tippte schnell auf seinen Bildschirm. „Er frisst Farben, wenn er Bauchschmerzen hat.“ Luna versuchte, ihm einen Glitzersticker anzubieten, aber das Wesen rülpste nur eine graue Wolke aus.

Der Zug fing an zu wackeln, weil der Pixel-Pinch begann, die roten und grünen Knöpfe auf dem Bedienfeld zu fressen. „Wir müssen die Farben retten, sonst kann der Zug nicht fliegen!“, rief Kai und versuchte, das Gleichgewicht zu halten.

Jax hatte eine glänzende Idee und zeichnete schnell einen riesigen, leckeren digitalen Regenbogen auf sein Tablet. „Hey, kleiner Kerl, friss lieber das hier!“, sagte er und hielt den leuchtenden Bildschirm hoch.

Der Pixel-Pinch zappte direkt in das Tablet hinein, um die digitale Leckerei zu fressen, und ließ den echten Zug in Ruhe. Sofort kehrten die Farben in den Himmelszug zurück, und das Team gab seinem neuen digitalen Haustier ein High-Five.